beelogger

Konfiguration Webserver-Skripte U

Folgend eine Erklärung der wichtigsten Elemente für die Anpassung der beelogger-Oberfläche.

Die Datei “beelogger.ini” speichert alle Benutzereinstellungen und wird automatisch vom Hauptscript: beelogger_show.php verwaltet.

Alle Änderungen können online über das Webserver-Skript vollzogen werden. Die Konfigurationsseite wird über den Button “Konfiguration” und Eingabe des Passworts (default: “Show”) erreicht und sieht folgendermaßen aus:

 

 

Passwortbereich:

Damit nicht Jeder die Konfiguration der Grafik oder Anmerkungen verändern kann, wird hierfür ein Passwort verlangt. Voreingestellt ist “Show”, dieses sollte allerdings durch ein eigenes Passwort ersetzt werden. Das Passwort muss nur einmal pro Session eingegeben werden.

Als kleine Absicherung, dass nicht jede Person mit Kenntnis des Skriptes, Datensätze speichern kann, muss bei der Übertragung der Variablen ein Passwort mitgesendet werden. Zur eigenen Sicherheit ist ‘Log’ in ein eigenes Passwort zu ändern. Das gleiche Passwort muß auch im Skript vom Ethernet-Adapter bzw. den kompletten Arduino-Programmcodes eingegeben werden. Die Skriptdatei: beelogger_log.php bezieht dieses Passwort selbständig aus der beelogger.ini-Datei.

 

Neue beelogger anlegen:

Jeder Useraccount enthält in der neusten Version zunächst nur noch einen beelogger. Jeder weitere beelogger kann sehr einfach aus jeder Konfigurationsseite angelegt werden, indem man den gewünschten beelogger (Solar/Easy, Triple, oder Quad) auswählt und die Konfig abspeichert.

 

Konfiguration der Sensoren:

Sensoren (außer dem Sensor: “Gewicht” und den Graphen:  “Tageszunahme” und “Summe”) können nach Belieben im Namen angepasst werden. Außerdem kann angegeben werden, ob der Graph eines Sensors direkt bei Aufruf der Seite sichtbar (true) ist oder nicht (false). Ebenso können die Y-Achsen zugeordnet und die Farben und Einheiten der Sensoren angepasst werden. Als kleine Zuordnungshilfe werden rechts die letzten gesendeten Werte und “ursprünglichen Bezeichner” angezeigt.

Lässt man die Sensorbezeichnung leer, wird der Sensor im Grafikfenster nicht mehr angezeigt. Dies führt zu einer guten Übersicht, da man damit Sensoren, die keine Daten liefern, ausblenden kann.

Die Label (Beschriftung der Achsen) werden automatisch aus den Einheiten der verschiedenen Sensoren und deren Zuordnung zu den Achsen generiert.

Der Rangeselector (am unteren Rand der beelogger-Grafik) zeigt fix den Gewichtssensor an, kann aber natürlich auch zum navigieren aller Sensoren genutzt werden.

 

Hinzufügen eines neuen Sensors:

Um einen neuen Sensor hinzuzufügen, gibt man einfach unterhalb der Sensortabelle bei Sensor neu eine beliebige Sensorbezeichnung ein und konfiguriert die entsprechenden Werte. Mit dem Abspeichern wird der neue Sensor in die Konfigdatei aufgenommen.

 

 

Erscheinungsbild:

Bienenvolkbezeichnung:

Zur besseren Unterscheidung hat man die Möglichkeit, dem beelogger bzw. der Bienenbeute einen eigenen Namen unabhängig vom Ordnernamen zu geben. Die Änderung wird ebenfalls in der Konfigurationsübersicht vollzogen. Gibt man für den Namen “auto”  ein, wird der Ordnername als Beutenname übernommen. zB : beelogger1, beelogger2, …

Im Auswahlfenster für weitere beelogger wird die Bienenvolkbezeichnung ebenfalls in Klammern angezeigt. Damit kann man unabhängig vom Ordnernamen seine Völker benennen und auffinden.

Standard-csv-Datei:

In der beelogger.ini kann ausgewählt werden, welche Datei standardmäßig beim ersten Laden aufgerufen werden soll. Zur Auswahl stehen: beelogger.csv oder month.csv

Die month.csv ist eine automatisch vom System geführte Datei, die immer die Daten des letzten Monats parat hält und die Anzeige, wenn sie angewendet wird, bedeutend beschleunigt. Sie wird nach jeder Änderung aus der beelogger.csv erstellt.

Sensorgraph-Datenpunkte:

Hier wird ausgewählt, ob beim Aufruf der Seite direkt die Datenpunkte angezeigt werden sollen.

Beispiel ohne Datenpunkte:                                                                   Beispiel mit Datenpunkten:

Die Datenpunkte können natürlich jederzeit manuell zu- und abgewählt werden.

 

 

Servergesteuerte Sendeintervalle:

Als Funktion für alle beelogger-Modelle die nicht mit den Funkmodulen ausgestattet sind, wurde die Möglichkeit implementiert, das nächste Sendeintervall des beeloggers anzugeben. Dies sorgt dafür, das relevante Zeitbereiche intensiver und irrelevante Zeitbereiche datenschonend behandelt werden.

Voraussetzung ist, dass die neuesten Softwareversionen (ab Version 2.0) für den beelogger aufgespielt wurden.

Man hat die Wahl zwischen einem “zeitgesteuerten”, “lichtgesteuerten” oder “solargesteuerten” Modus.

Zeitgesteuerter Modus:

Im Sommer stehen 2 Zeitzonen zur Verfügung:  Tagsüber (Uhrzeiten sind wählbar) und Nachts

Im Winter, wenn es hauptsächlich um die Überwachung der Futtervorräte geht, steht ein Intervall zur Verfügung.

Lichtgesteuerter Modus:

Der lichtgesteuerte Modus setzt voraus, dass der beelogger mit dem Lichtsensor: BH1750FVI ausgestattet ist. Sobald der Sensor ein erstes Lichtsignal registriert, wird auf das SommerTagIntervall umgestellt – sinkt der Wert auf 0, bekommt der beelogger das SommerNachtIntervall übermittelt. Im Winter läuft der beelogger dann mit dem WinterIntervall – unabhängig vom Lichtsensor.

Solarspannunggesteuerter Modus:

Der solarspannungsgesteuerte Modus setzt voraus, dass man einen beelogger-Solar nutzt. Sobald die Solarzelle ein erstes Sonnensignal registriert wird auf das SommerTagIntervall umgestellt – sinkt der Wert auf 0, bekommt der beelogger das SommerNachtIntervall übermittelt. Im Winter läuft der beelogger dann mit dem WinterIntervall – unabhängig vom Lichtsensor.

 

 

Externe Temperaturkompensation:

normaler beelogger:

Die Kompensationswerte für die Waage können serverseitig programmiert werden…damit entfällt das erneute Aufspielen des Arduino-Programmcodes auf den beelogger nach dem Kalibrieren der Waage.

beelogger mit Double-Waage:

Hat man eine Double-Waage verbaut, bekommt man für jedes Wägelement einen Kompensationswert und zusätzlich einen “Gewichtsabzug-Double”, der benötigt wird, wenn man nach Kompensation z.B. eine Platte auf die Wägelemente legt. Das Gewicht der Platte wird dann in Abzug gebracht, damit die Waage wieder 0 anzeigt, wenn ausser der Platte nichts aufliegt.

Bei einem beeloggerTriple in Vollausbau (3 x Double-Waagen) sieht die Kompensation dann schon etwas komplexer aus:

 

 

Autoanmerkungen:

Es gibt eine Funktion, die automatisch Anmerkungen erzeugt, wenn eine Aktion am Bienenstand bzw. an der Beute stattfindet. Sind die Autoanmerkungen in der Konfigurationsdatei “aktiviert”, wird eine Anmerkung erzeugt, sobald eine Gewichtsveränderung erkannt wird, die über die Gewichtsschwelle hinausgeht. Damit wird, je nach Einstellung der Schwelle, für jedes Ereignis wie z.B. Honigraum aufsetzen, Durchsicht, Ernte usw, automatisch eine Anmerkung im Gewichtssensor erzeugt mit dem Kürzel “G?” und der Beschreibung: “Gewichtsänderung von … g erkannt”. Hier wird die erkannte Gewichtsveränderung auch direkt in Gramm mit angegeben. Man kann dann recht komfortabel zu Hause die Auto-Anmerkung vervollständigen oder löschen, wobei der gemessene Grammwert dann z.B. direkt das hinzugegebene Futtergewicht darstellt.

Eine weitere Autoanmerkung wird frühstens nach den in dem Feld “Zeitspanne” angegebenen Minuten erzeugt. Ein Wert von 20 Minuten hat sich in der Praxis bewährt um nicht z.B bei einer Durchsicht zwei Autoanmerkungen (Deckel/Zarge abgenommen -Deckel/Zarge aufgesetzt) zu erzeugen.

 

 

Schwarmalarm:

Der Schwarmalarm  basiert ebenfalls auf den Messwerten der Stockwaage.

Bei aktiviertem Schwarmalarm wird bei jedem regulären Upload der Messwerte durch den Datenlogger, vom Webserver das vorhergehende Gewicht  aus der Historie der Logdatei ‘beelogger.csv’ gefiltert. Fand ein Gewichtsverlust statt, der das in der beelogger.ini-Datei eingegebene DifferenzGewicht überschreitet, geht die Funktion in “HabAchtStellung”. Ab nun werden für die Zeitspanne der ReferenzZeit alle eingehenden Werte kontrolliert. Bleibt der Gewichtsverlust weiterhin bestehen, wird eine Email oder Pushnachricht mit entsprechender Warnung an eine definierte E-Mail-Adresse oder einen Pushnachrichtenempfänger versendet.

Diese Technik hat den Vorteil, dass sämtliche imkerliche Tätigkeiten wie: “Honigraum zur Durchsicht hochheben und nach 20 Minuten wieder aufsetzen” keinen Schwarmalarm auslösen – vorausgesetzt man wählt die “ReferenzZeit” entsprechend länger als normale Durchsichten dauern.

Der Schwarmalarm wird im Nachrichtenfenster sichtbar:

 

Die erste Schwarm-Warnung per Mail oder Pushnachricht hat beispielsweise folgenden Text:

Schwarmalarm von Beute: Warrebeute – Es gab einen Gewichtsverlust von: 1872g. Die maximale Zeit seit einem möglichem Schwarmabgang beträgt: 21 Minuten und 12 Sekunden.

Zusätzlich wird bei jedem Schwarmalarm automatisch eine Anmerkung für den Gewichts-Graphen erzeugt.

Bei eventuellen Nachschwärmen bekommt jeder Schwarmabgang einen eigenen Index und in der beelogger_show-Oberfläche wird der letzte Nachschwarm angezeigt. In der Übersicht der Anmerkungen können dann alle Schwärme mit Zeiten durchgesehen werden.

Mit Erscheinen der Schwarmmeldung, hat man die Möglichkeit diese zu löschen. Dafür öffnet man die Konfiguration, wo das Feld: erscheint. Hier einfach “ja” auswählen und die Konfiguration abspeichern.

Email-Schwarmalarm: Bitte beachten, dass der Webserver in der Lage sein muß, entsprechend Emails zu verschicken!

Push-Schwarmalarm: Um die Pushnachrichten nutzen zu können, muss ein Pushnachrichtenservice installiert werden. In unseren Tests hat sich der Dienst von Pushover als sehr zuverlässig erwiesen. Dafür muss allerdings jeder User die Pushover-App auf dem Handy, Tablet oder Rechner installieren und sich selbständig bei dem Pushover-Dienst anmelden. Die Nutzung kann Kosten (ca. 5€ einmalig -Stand August 2018) verursachen (bitte aktuelle Kosten zuvor checken). Die Einrichtung des Pushservices ist sehr viel einfacher, als die Email-Einrichtung für einen Server.

Nach Anmeldung bei “Pushover” erhält man einen “User”-Namen und einen “Token” für die Nutzung der Applikationen.

 

Diese spezifischen Daten müssen in die Konfigurationsdatei eingetragen werden. 

 

 

 

Um den Email-Schwarmalarm nutzen zu können, muss dieser in der Konfigurationsdatei aktiviert und konfiguriert werden.

Um den Push-Schwarmalarm nutzen zu können, muss dieser in der Konfigurationsdatei aktiviert und konfiguriert werden.

Zeitspanne, in der geprüft wird, ob sich der Gewichtsverlust wieder ausgleicht oder ob er bestehen bleibt.

 

Das Differenzgewicht in Gramm oder Kg gibt an, wie groß die Differenz von Referenzgewicht und aktuellem Gewicht sein muss, damit ein Schwarmalarm ausgelöst wird:

 

Der Mailbetreff wird automatisch erzeugt und besteht aus dem Text: “Schwarmalarm für Beute: ” gefolgt von dem Namen der Beute, der in der Konfigurationsdatei unter Bienenvolkbezeichnung eingegeben wurde. Dazu der Gewichtsverlust und die Zeit seit möglichem Schwarmabgang.

Schließlich muss noch der Absender, sowie der Empfänger der Email konfiguriert werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass in der Regel nicht einfach eine beliebige Emailadresse als Absender gewählt werden kann. Viele Mailserver prüfen nämlich automatisch, ob eine Email von einem Server gesendet wurde, auf dem auch die Domain der Absender-Emailadresse gehostet wird. Andernfalls wird die Email automatisch als Spam gewertet und vom Server abgelehnt.

 

beeloggerMap:

Die beeloggerMap wurde im April 2019 mit dem Ziel ins Leben gerufen, die beelogger-Gemeinschaft weiter zusammen führen und gleichzeitig Informationen zur Tracht der Bienenvölker auszutauschen.

Um seinen beelogger an der beeloggerMap anzumelden, gibt man zunächst einen Standort in das Feld ein. Beim nächsten Aufruf der Konfigdatei erscheint dann ein Link, wo man sein Profil vervollständigen kann.

 

Beep – Kooperation mit externer Imkersoftware:

Ein hochinteressantes niederländisches Projekt, das ebenso wie das unsrige auf open source basis entwickelt wird, ist beep.nl. Hier arbeitet eine sehr fähige und findige Truppe an einerm tollen kostenlosen Imkerverwaltungstool. Wir bieten hier die Schnittstelle zum Beep-Projekt an. Die entsprechende ID, um die Daten vom beelogger direkt in seinen Beep-Account zu senden, kann man sich selbst im Beep-Account konfigurieren.

 

 

Diverses:

Leergewicht der Beute:

Eine  praktische Funktion, um im Winter einen direkten Blick auf das verbleibende Futter in der Beute zu haben. Im Sommer ebenso ein Anzeiger für eingehende Tracht. Um diese Funktion zu aktivieren, muss man lediglich das Beutenleergewicht in die Konfiguration eintragen (in g oder Kg – je nachdem auf welcher Einheit das System läuft). Dann erscheint auf der Ansichtseite rechts neben den Sensoranwahltasten ein Anzeigefenster mit dem aktuellen Futter- oder Trachtwert:

Zum Deaktivieren Leergewichtbeutenwert löschen oder auf 0 setzen.

Watchdog:

Um den beelogger in der beelogger_mobile anzeigen und ihn per Watchdog überwachen zu lassen, muss hier das Feld “aktiviert” werden. Mehr zum Thema Watchdog gibt es hier: beelogger_Watchdog

 

Service:

Alle Werte, die vom beelogger angefordert werden, werden erst beim nächsten oder übernächsten Sendevorgang an den Server übermittelt und landen im “Sensorwert”: Service

Für alle beelogger mit WLAN und GSM gibt folgende Servicefunktionen:

Zeit (zeigt die “An”-Zeit (in Sekunden) des vorhergehenden Meß- und Sendevorgangs des beeloggers)

 

Pegel (zeigt den WLAN- bzw. GSM-Pegel des vorhergehenden Sendevorgangs an)

 

Nur für beelogger mit GSM gibt es zusätzlich noch die Servicefunktionen:

Spannung (zeigt die Spannung und oder Qualität des Akkus an (dies ist eine Funktion des Sim800)

 

Standort ( ermittelt den Standort des beeloggers und speichert des Ort in einer separaten geschützen Datei ab) Mit der Ermittlung des Standorts kommen wir dem vielfältigen Userwunsch nach einem Diebstahlschutz nach. Diese Funktion muss allerdings vom User je nach Wunsch explizit in den beelogger-Sketchen aktiviert werden.

 

 

Dateibereich:

Archivdaten erstellen, aufrufen und downloaden:

Wird die beelogger.csv-Datei zu groß, hat man jederzeit die Möglichkeit Daten abzusplitten. Dafür ruft man einfach die Konfigurationsseite auf und gibt in der folgenden Zeile seine Splittdaten ein:

  • Archivname: wenn man nichts eingibt, wird ein File vom Typ Archiv’Startdatum’-‘Enddatum’.csv erzeugt. Beispiel: “Archiv250418-050918.csv” Man kann aber natürlich jeden beliebigen Namen vergeben (z.B: “beeloggerdaten2017” (.csv wird automatisch hinzugefügt).

Dann wählt man das Startdatum und Enddatum für das Archivfile aus.

Für die aktuelle beelogger.csv wählt man ebenfalls ein Startdatum, während das Enddatum mit dem aktuellesten Datum feststeht.

Aktiviert wird der Dateiensplitt durch das Auswahlfeld: “Dateien neu absplitten”, welches mit einem “ja” bestätigt werden muss. Erst mit dem abspeichern der Konfigurationsdatei (ganz unten auf der Seite) wird die Aktion durchgeführt!

Wer seine Daten downloaden möchte findet hier im Konfigurtaionsfenster direkt unterhalb der Archivfunktion ebenfalls die Möglichkeit dazu.

Um eine csv-Datei (beelogger.csv und month.csv ausgenommen) zu löschen, wählt man diese einfach auf der Konfigurationsseite aus. Mit dem Abspeichern der Konfiguration wird die Datei gelöscht.

 

 

Updates:

Ob man das neuste Update bereits installiert hat, kann man auf der Konfigurationsseite ganz unten nachschauen.Dort steht die aktuell installierte Version. Nutzer unseres Testaccounts haben natürlich automatisch immer die aktuellste Version zur Verfügung…

Demo:

Hier kann man sich unsere Livetestseite anschauen und mit dem Standardpasswort auch in der Konfiguration rumspielen…