beelogger

beelogger-Universal Inbetriebnahme

Bevor der beelogger-Universal in den Messbetrieb geht, sind die grundsätzlichen Funktionen der Platine zu testen.

Achtung: Beim Aufstecken/Abnehmen des NANO, von Modulen oder anschliessen von Sensoren immer die Spannungsversorgung abtrennen.

 

Einfache Ausbaustufe:

In der einfachen Ausbaustufe sind für die Platine selbst keine besonderen Aktionen erforderlich.
Der beelogger-Universal in der einfachen Ausbaustufe wird mit einer 5V Stromversorgung betrieben. Es muss eine geregelte Spannungsversorgung 5V / ca. 500mA sein. Aufbauten mit Bienenzählermodulen benötigen je nach Anzahl der Module bis zu 1A.
Sinnvoll ist es nach der Bestückung der Bauteile die Platine ohne den NANO, Module und angeschlossene Sensoren an die Spannungsquelle anzuschließen und die Verfügbarkeit der Spannungen 3,3V / 5V auf der Platine und den Anschlüssen nachzumessen. Dies kann am Lochrasterfeld an 5Vsw sowie 3,3Vsw und die 5V an den Anschlusspunkten/-klemmen der Sensoren erfolgen.

In der Arduino-IDE je nach Versionsstand des NANO zum Download der Sketche die Einstellung “old-Bootloader” verwenden.
Die vorgesehenen Sensoren bzw. Datenanbindung ist entsprechend der Beschreibungen zu testen:

Für die beeloggerUniversal in einfacher Ausbaustufe kommen die diese Programmcodes zur Auswahl.

 

Erweiterte Ausbaustufe:

In der erweiterten Ausbaustufe sind die Testschritte wie beim beelogger-solar durchzuführen:
Der beelogger-Universal mit der erweiterten Ausbaustufe kann mit einer 6V – 12V Stromversorgung betrieben werden.
Die Leerlaufspannung der Spannungsquelle soll 13,6 V nicht überschreiten.
Vorab sollte auf der Platine ohne den NANO, Module und angeschlossene Sensoren die Verfügbarkeit der Spannungen 5V für den NANO getestet werden. Dazu die Platine mit 6-12Volt versorgen und an der Buchsenleiste für den NANO die 5V nachmessen.
Darstellung Steckbrücke von D4 auf 5V am Nano sowie Messpunkte für die geschaltete Spannung
Die Spannungen 5V / 3,3V sind jetzt an W5100 (orange Pfeile) bzw. 5Vs / 3,3Vs am Lochrasterfeld nicht vorhanden.

Im nächsten Schritt ist eine Drahtbrücke, im Bild die grüne Linie, vom 5V-Pin der NANO-Buchsenleiste zu Pin D4 herzustellen. Damit wird der MOSFET eingeschaltet und die 5V/3.3V am W5100 Jumper und 5Vsw / 3,3Vsw am Lochrasterfeld bereit gestellt. Diese sind zu kontrollieren.

Wenn diese Arbeiten erfolgreich waren die Drahtbrücke entfernen und den (modifizierten) NANO aufstecken.
Das modifzierte DS3231-Modul aufstecken.

Jetzt sind die Schritte Kalibrierung und Test des beelogger durchzuführen.
Hierbei in der Ardunio Programmiersoftware der NANO auszuwählen. Je nach Versionsstand des NANO zum Download der Sketche die Einstellung “Werkzeuge”-> “Prozessor” -> “ATmega328P (Old Bootloader)” verwenden.

Die vorgesehenen Sensoren ist entsprechend der Beschreibungen zu testen:

*Achtung:
Die Verdrahtung von Systeme mit Akkushield unterscheidet sich von denen mit separater 6V oder 12V Bleiakku.

Hinweis: Der beelogger-Universal verwendet für die Signale RX/TX der Datenübertragung Pin D8,D9

Zum Betrieb werden für die erweiterte Ausbaustufe die Multi-Sketche verwendet.
In den Sketchen sind in der Multi-(LTE/GSM/WLAN)_config.h die Werte der Batterieüberwachung anzupassen:
mit 12V Batteriespeisung:

mit 6V Batteriespeisung:

mit 8V Batteriespeisung (2x LiPo):

 

Anschluss der Sensoren:

HX 711 Modul:
Durch die Versorgung des HX711 mit 5Volt sind weitere Anpassungen am Modul nicht erforderlich. Notwendig ist je nach HX711-Modul auch die hier beschriebene Modifikation.
Das HX711-Board besitzt auf beiden Seiten des Boards Anschlüsse. Aus diesem Grund existiert auf der beelogger-Universal-Platine für jede Seite ein Patchfeld zum Herstellen der zum HX711-Board passenden Verbindungen. Diese als verlötete Drahtbrücken einbauen, bitte keine Pin und Jumper verwenden. Die abgeschnittenen Drahtreste der Widerstände sind hierfür gut geeignet.
Da bei diesem Modul auch die Größe des Boards variieren kann, sind zusätzliche, im Layout miteinander verbundene Lötfelder zum Anschluss vorhanden.

Um die Stockwaage korrekt zu beschalten, muss zunächst der Arduino das Anschlussfeld (gelber Pfeil) mit dem HX711 verbunden werden.

Arduino Nano  
HX711
5V VCC
A0 CLK / SCK
A1 DT / DATA
GND GND

Achtung: Bei Platinen bis Version 1.02 ist die Beschriftung am HX711 Patchfeld nicht korrekt. Von Platinenaussenseite nach Innen muss es lauten: GND, DT/A1, SCK/A0, +5V

Die Verbindungen von der HX711-Platine E-/E+, A+/A-, wenn benötigt auch B+/B- über das Patch-/Jumperfeld (oranger Pfeil) zu den Anschlusspunkten/-klemmen (rechts) herstellen.
Zum Anschluss eines Wägeelementes an den HX711 können Schraubklemmen oder direkt die Lötpads verwendet werden. Für einen störungsfreien Einsatz ist Abschirmung der Wägezelle mit GND zu verbinden.

Hinweis:
Nach Montage des HX711 mit einem Multimeter (Messbereich 200 Ohm) prüfen ob eine 0-Ohm Verbindung zwischen GND und E- besteht. Ggf. die Verbindung über eine Drahtbrücke herstellen.

Eine Montage des zweiten HX711 ist im Anschlussfeld des W5100 (GND,MOSI,SS,VCC) möglich. Hierbei werden die Pins D10, D11 für SCK und DATA verwendet. Diese in der Konfiguration eintragen. Für den Anschluss der Wägezelle können anstelle der hier gezeigten Lötung auch Klemmen mit 2,54mm Rastermaß (z.B. Phoenix 1725656) eingesetzt werden.

beelogger Universal mit zwei HX711 Modulen

beelogger Universal mit zwei HX711, hier verdrahtet für Triple Ausbau.