beelogger

Schwarmalarm

Der Schwarmalarm basiert auf den Messwerten der Stockwaage und ist Bestandteil von ‚beelogger_log.php‘ der Webserver-Skripte. Das angewandte Prinzip ist hierbei recht einfach.

Bei aktiviertem Schwarmalarm wird bei jedem regulären Upload der Messwerte durch den Datenlogger, vom Webserver ein Gewicht der Historie aus der Logdatei ‘beelogger.csv’ gefiltert, beispielsweise das Gewicht von vor 15 Minuten, und mit dem aktuellen Gewicht verglichen. Ist die Differenz von Referenzgewicht und aktuellem Gewicht größer als ein eingestellter Wert, wird eine Email mit entsprechender Warnung an eine definierte E-Mail-Adresse versendet.

Bitte beachten, dass der Webserver in der Lage sein muß, entsprechend Emails zu verschicken!

Damit nicht bei jedem Datenupload eine E-Mail versendet wird, bis die eingestellte Abweichung wieder unterschritten ist, wird die Datei ‘warnung.txt’ auf dem Webserver automatisch angelegt. In dieser Datei wird ein Zeitstempel mit dem letzten Versand einer Warnungsmail gespeichert. Über eine Variable in der Konfiguration wird definiert, wie groß die Pause sein muss, bis eine weitere Mail verschickt wird, sollte die Abweichung weiterhin bzw. erneut vorhanden sein. Die E-Mail enthält dabei Datum, Uhrzeit, das aktuelle Gewicht sowie das Referenz-Gewicht.

Um den Schwarmalarm nutzen zu können, muss dieser in der Datei ‚beelogger_log.php‘ aktiviert und konfiguriert werden. Download und weitere Konfigurationen des Skiptes ist unter Webserver-Skripte zu finden.

Der Schwarmalarm wird mit ‘1’ aktiviert und mit ‘0’ deaktiviert:

Ausgehend von der aktuellen Zeit, wird mit der ReferenzZeit das Gewicht aus der Logdatei ‘beelogger.csv’ ermittelt, welches mindestens so alt wie die ReferenzZeit in Sekunden ist:

Das DifferenzGewicht in Gramm gibt an, wie groß die Differenz von Referenzgewicht und aktuellem Gewicht sein muss, bis ein Schwarmalarm ausgelöst wird:

Die WarnPause gibt die Zeit in Sekunden an, bis eine weitere Warnungsmail versendet wird, sollte die Abweichung weiterhin bzw. erneut vorhanden sein:

Über den Mailbetreff kann der Betreff der Warnungsemail individualisiert werden, beispielsweise mit der Nummer der Beute, falls mehrere Datenlogger im Einsatz sind:

Schließlich muss nur noch der Absender, sowie der Empfänger der Email konfiguriert werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass in der Regel nicht einfach eine beliebige Emailadresse als Absender gewählt werden kann. Viele Mailserver prüfen nämlich automatisch, ob eine Email von einem Server gesendet wurde, auf dem auch die Domain der Absender-Emailadresse gehostet wird. Andernfalls wird die Email automatisch als Spam gewertet und vom Server abgelehnt.

Der komplette Programmcode steht unter Webserver-Skripte zum Download bereit.