beelogger

Konfiguration Multi-Sketche

In den Multi-Sketchen sind zahlreiche Sensortypen verfügbar. Diese können komfortabel konfiguriert und zugeordnet werden.

Die Konfiguration ist in einer systemabhängigen “WLAN_ / GSM_ /LTE_ MULTI_config.h” enthalten.

Das beelogger-Projekt benötigt diverse Bibliotheken, die als Zip-Datei zu Verfügung stehen.

 

Hinweise zur Sensorkonfiguration in den Multi-Sketchen:

Es stehen diverse Sensoren konfigurierbar zur Verfügung.

Hinweis:
Der I2C-Bus ist in seiner Leitungslänge sehr eingeschränkt. Je nach Anzahl der I2C-Sensoren, Leitungslängen und Aufbau der Verdrahtung kann es Instabilitäten des beeloggers kommen. In ungünstigen Fällen “hängt” der beelogger und sendet keine Daten.
Insbesondere bei Systemen mit 2 und mehr Waagen sollten I2C-Sensoren zur Beutenüberwachung erst nach längerem Probebetrieb verwendet werden.
DHT-Sensoren haben bei 3,3V Versorgung, wie beim beelogger-SMD, eine maximale Leitungslänge von 100cm.

Damit ein Sensor für Temperatur, Feuchte oder Luftdruck vom Sketch abgefragt wird, muss dieser aktiviert werden.
Der Sensor muss danach einer Aufgabe zugewiesen werden, damit die Messwerte übertragen werden.
Hinter dem Sensor ist die zugehörige Sensornummer (von 1-9) für die Zuordnung angegeben.
Überzählig aktivierte Senoren werden vom System nicht an den Server übertragen.

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// Sensorkonfiguration
// 1. Sensor für die Abfrage durch den Sketch aktivieren
// 2. aktive Sensoren für Temperatur/Feuchte in der Sensormatrix zuordnen
// 3. Sensor für Temperatur Wägezelle festlegen
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#define Anzahl_Sensoren_DHT     0   // Mögliche Anzahl: '0','1','2'  --- Nr 1+2 ---- (Temperatur + Luftfeuchte)

#define Anzahl_Sensoren_Si7021  0   // Mögliche Anzahl: '0','1'      --- Nr 3 ----- (Temperatur + Luftfeuchte)

#define Anzahl_Sensoren_SHT31   0   // Mögliche Anzahl: '0','1','2'  --- Nr 4+5 --- (Temperatur + Luftfeuchte)

#define Anzahl_Sensoren_BME280  0   // Mögliche Anzahl: '0','1','2'  --- Nr 6+7 --- (Temperatur + Luftfeuchte)

#define Anzahl_Sensoren_DS18B20 0   // Mögliche Anzahl: '0','1','2'  --- Nr 8+9 --- (Nur Temperatur) 
//                                                          '3','4'  --- Nr 8+9 --- (im Wert Luftfeuchte)

// 2. Sensormatrix, hier kann die Zuordnung der Sensoren geändert werden
// Nr 1 - 9 aus Liste oben auswählen, wenn kein Sensor gewünscht ist einfach "0" angeben
// wenn kein Sensor für die Aussentemperatur gesetzt ist, wird automatisch der Temperatursensor der RTC verwendet
#define Aussenwerte            0      // 0 oder Nr. 1 - 11; bei Single: 0 oder Nr. 1 - 8; bei DUO: 0 oder Nr. 1 - 9
// Sensor Beute 1
#define Beute1                 0      // 0 oder Nr. 1 - 11; bei Single: 0 oder Nr. 1 - 8; bei DUO: 0 oder Nr. 1 - 9
// Sensor Beute 2
#define Beute2                 0      // 0 oder Nr. 1 - 11; bei DUO: 0 oder Nr. 1 - 9
// mit drei Waagen
#define Beute3                 0      // 0 oder Nr. 1 - 11
// mit vier Waagen
#define Beute4                 0      // 0 oder Nr. 1 - 11

// Temperatur Wägezelle (nur Duo, Tripple, Quad usw.)
// Sensor, der die Temperatur der Wägezelle erfasst; vorbelegt der erste DS18B20
// für Systeme mit einer Waage identisch zum Sensor Aussenwerte eintragen
#define Temp_Zelle             8     // Nr. 0 - 11 

In diesem Beispiel werden die Werte vom ersten DHT-Sensor (=Nr.1) der Beute 1 zugeordnet, während die Aussenwerte ihre Daten vom ersten SHT31-Sensor (=Nr.4) beziehen.

– Zunächst werden die vorhandenen Sensoren für die Verwendung aktiviert.

#define Anzahl_Sensoren_DHT      1   // Mögliche Anzahl: '0','1','2'  --- Nr 1+2 ---- (Temperatur + Luftfeuchte) 
#define Anzahl_Sensoren_Si7021   0   // Mögliche Anzahl: '0','1'      --- Nr 3 ----- (Temperatur + Luftfeuchte) 
#define Anzahl_Sensoren_SHT31    1   // Mögliche Anzahl: '0','1','2'  --- Nr 4+5 --- (Temperatur + Luftfeuchte) 
#define Anzahl_Sensoren_BME280   0   // Mögliche Anzahl: '0','1','2'  --- Nr 6+7 --- (Temperatur + Luftfeuchte) 
#define Anzahl_Sensoren_DS18B20  0   // Mögliche Anzahl: '0','1','2'  --- Nr 8+9 --- (Nur Temperatur)

– Im Anschluss kann man die jeweilige  Sensornummer  einfach der entsprechenden Messstelle zuordnen.
– die Sensoren werden ihrer Aufgabe zugeordnet

#define Aussenwerte   4    // 0 oder Nr. 1 - 9 
#define Beute1        1    // 0 oder Nr. 1 - 9 // Sensor Beute 1 
#define Beute2        0    // 0 oder Nr. 1 - 9 // Sensor Beute 2 
#define Beute3        0    // 0 oder Nr. 1 - 9 // Sensor Beute 3 
#define Beute4        0    // 0 oder Nr. 1 - 9 // Sensor Beute 4 

#define Temp_Zelle    4    // 0 oder Nr. 1 - 9

Hinweis: Sketche verwenden den ersten DS18B20 oder den Aussentemperaturwert für die Temperaturkompensation automatisch.

Als zusätzlicher Sensor kann ein Lichtsensor BH1750 konfiguriert werden.

#define Anzahl_Sensoren_Licht 0 // Mögliche Anzahl '0','1

Die Übertragung zusätzlicher Sensorwerte ist möglich. Neben dem Messwert Luftdruck eines BME280 ist der Messwert eines Niederschlagsmessers vorgesehen.
Luftdruckmesswerte zum Vergleich finden sind in den aktuellen Beobachtungswerten des Deutschen Wetterdienstes.

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// erweiterte Sensoren
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// Korrektur Luftdruckmessung mit BME280
#define Korrektur_Luftdruck   0.0 // Korrekturwert um Abweichungen zu offiziellen Wetterstationen auszugleichen 

#define Anzahl_Sensor_Regen     0 // Mögliche Anzahl: '0','1' --- Aux[2] ---- (Regenmesser, erfordert Umbau des beelogger und zusätzliche INO)

Des weiteren sind Anzahl der Waagen sowie die Kalibrierparameter die Waagen / HX711.
Die “Anzahl_Sensoren_Gewicht” muss zum Server/Serverskript passen, auch wenn eine Waage nicht oder später angeschlossen wird.

#define Anzahl_Sensoren_Gewicht 1 // Mögliche Anzahl: '1','2','3','4'

// Anschluss / Konfiguration Wägezellen-------------------------------------------------------
// mit Anzahl_Sensoren_Gewicht 1 // HX711(1) Kanal A = Waage1; Serverskript: beeloggerY 
// mit Anzahl_Sensoren_Gewicht 2 zusätzlich: // HX711(1) Kanal B = Waage2; Serverskript: DuoY 
// mit Anzahl_Sensoren_Gewicht 3 zusätzlich: // HX711(2) Kanal A = Waage3; Serverskript: TripleY 
// mit Anzahl_Sensoren_Gewicht 4 zusätzlich: // HX711(2) Kanal B = Waage4; Serverskript: QuadY 
// Kalibrierwerte für die Wägezellen
const long Taragewicht[4] = { 10, 10, 10, 10 }; // Hier ist der Wert aus der Kalibrierung einzutragen
const float Skalierung[4] = { 1.0, 1.0, 1.0, 1.0 }; // Hier ist der Wert aus der Kalibrierung einzutragen

Für die Spannungsmessung und Akkuüberwachung sind die Kalibrierwerte einzutragen und die Grenzwerte des Akkus aktivieren.

// Kalibrierwerte für die Spannungsmessung Akku
const long Kalib_Spannung = 1000; // Hier muss der Wert aus der Kalibrierung eingetragen werden, sonst funktioniert der Programmcode nicht
const long Kalib_Bitwert = 100; // Hier muss der Wert aus der Kalibrierung eingetragen werden, sonst funktioniert der Programmcode nicht

Das Aktivieren der Akkuwerte erfolgt durch Zufügen bzw. Entfernen der beiden “//” vor den entsprechenden Zeilen:
Hier konfiguriert für einen 6V Blei-Akku.

//Konfiguration Spannungsversorgung

// 6V PB-Akku beelogger-Universal
const float VAlternativ = 5.9; // Minimale Spannung ab der automatisch das alternative Intervall aktiviert wird
const float VMinimum = 5.7; // Minimale Spannung ab der ab der keine Messungen und auch kein Versand von Daten erfolgt

// 2x LiIon-Akku beelogger-Universal
//const float VAlternativ = 7.6; // Minimale Spannung ab der automatisch das alternative Intervall aktiviert wird
//const float VMinimum = 7.5; // Minimale Spannung ab der keine Messungen und auch kein Versand von Daten erfolgt

// 12V PB-Akku beelogger-Universal
//const float VAlternativ = 11.9; // Minimale Spannung ab der automatisch das alternative Intervall aktiviert wird
//const float VMinimum = 11.5; // Minimale Spannung ab der keine Messungen und auch kein Versand von Daten erfolgt
// Li-Ion Akku beelogger-SMD 
//const float VAlternativ = 3.8; // Minimale Spannung ab der automatisch das alternative Intervall aktiviert wird 
//const float VMinimum = 3.75; // Minimale Spannung ab der ab der keine Messungen und auch kein Versand von Daten erfolgt 

 

Im nächsten Schritt sind die Zugangsparameter für Provider im Mobilfunk-Netz oder die WLAN-Daten anzugeben.

GSM / LTE – Zugangsinformationen:

// Name des Zugangspunktes des Netzwerkproviders 
const char APN[] PROGMEM = {"APN-Name"};

Bei LTE kann für die Anmeldung beim Mobilfunk-Provider APN-Benutzer und APN-Passwort notwendig sein.

// Benutzername zum APN des Netzwerkproviders 
const char APN_Benutzer[] PROGMEM = {"APN-Benutzer"}; 
// Passwort zum APN des Netzwerkproviders 
const char APN_Passwort[] PROGMEM = {"APN-Passwort"};

WLAN-Parameter:

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// WLAN Parameter
// WLan Daten unbedingt nach Verfügbarkeit und Stärke eintragen (stärkstes in Nr. 1)
// Hinweis: ESP-Testsketch zeigt alle Feldstärken an
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#define Anzahl_AP 1 // Mögliche Werte: '1','2'

// Zugangspunkt Nr. 1 Daten = vorrangiger/primärer Zugangspunkt
const char Access_Point1[] PROGMEM = "WLAN-Name_1";
// Passwort des Zugangspunktes Nr. 1
const char AP_Passwort_1[] PROGMEM = "WLAN-Passwort_1";

// Zugangspunkt Nr. 2 Daten
const char Access_Point2[] PROGMEM = "WLAN-Name_2";
// Passwort des Zugangspunktes Nr. 2
const char AP_Passwort_2[] PROGMEM = "WLAN-Passwort_2";
 

Einstellung Webserver

Danach ist noch der Webserver und das beelogger_log.php -Skript mit Accountname und ‘beelogger-Nummer’ passend zu der Anzahl der Waagen, siehe “Anzahl_Sensoren_Gewicht”, sowie das Passwort für die beelogger_log.php einzutragen.

// Domainname zum Webserver mit beelogger-Skript
// Länge maximal 30 Zeichen
const char serverName[] PROGMEM = "community.beelogger.de";

// GET mit Verzeichnis auf dem Webserver und PHP-Skript für den jeweiligen beelogger
// Mit Anzahl_Sensoren_Gewicht
// 1 - Bsp: "GET /USERX/beeloggerY/beelogger_log.php?"
// 2 - Bsp: "GET /USERX/DuoY/beelogger_log.php?"
// 3 - Bsp: "GET /USERX/TripleY/beelogger_log.php?"
// 4 - Bsp: "GET /USERX/QuadY/beelogger_log.php?"

const char beelogger_pfad[] PROGMEM = {"GET /USERX/SystemY/beelogger_log.php?"}; // "USERX" und "SystemY" ersetzen

// Passwort vom Webserver-Skript
const char Passwort[] PROGMEM = {"Log"}; // hier dein beelogger-log - Passwort

Im Sketch für den Webserver einzutragen ist das beeloggerLogPasswort:

 

Messintervall mit aktivem Arbeitsschalter:

Messzyklus wenn Schalter “Arbeiten am Bienenvolk” dauernd aktiv; Zeit in Minuten, konfigurierbar in 5 Minuten Schritte

#define USER_INT_TM   30

Bei Tripple- oder Quad-Systemen sollte der Arbeitsweise angepasst, die Zeit erhöht werden.

EE-Prom Größe:

Die vom Sketch verwendete Größe des EE-Prom ist auf 4kByte voreingestellt und kann auf das akutelle System durch Zufügen bzw. Entfernen der beiden “//” vor den entsprechenden Zeilen angepasst werden:

#define EEProm_Size 4096 // 4kByte EE-Prom 32kbit (z.B. DS3231 Modul)
//#define EEProm_Size 8192  // 8kByte EE-Prom 64kbit
//#define EEProm_Size 32768 // 32kByte EE-Prom 256kbit

 

Weitere Sketcheinstellungen:

Die Einstellungen zur

  • Debug-Option,
  • Schwarmalarm,
  • Pinbelegung oder
  • Detailkonfiguration der Sensoren (I2C-Adressen)

    finden sich in der “beelogger_config.h“.

Die Sketche haben optionale Debug-Informationen eingebaut, die über das Debug-Flag aktiviert werden können.
Im Dauerbetrieb sollte das Debug-Flag auf “0” gesetzt sein.

#define myDebug 0  // 0 / 1  Debug via Serial Monitor

 

Schwarmalarm: Parametrierung der automatischen Sendefunktion bei Gewichtsänderung. Achtung dieser Wert ist in der beelogger_config.h enthalten.

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// Änderung Gewicht in Kilogramm bei der Daten versenden erfolgt
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const float Alarm_Gewicht = 1.0;
#define SCHWARM_ALARM 1 // 1= aktiviere Senden wenn Schwarmalarm erkannt (0 oder 1)
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